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Aktuell_Informationen aus dem Erzbistum Köln
Montag, 20. September 2021

[Information für die Pastoralen Dienste, Verwaltungsleitungen, Pfarrbüros, Regionalkantoren und Seelsorgebereichsmusiker sowie Geschäftsführungen der Gemeindeverbände.]

19. Schreiben über liturgische und seelsorgliche Bestimmungen in der Corona-Zeit


Sehr geehrte Priester und Diakone,
sehr geehrte Pastoral- und Gemeindereferentinnen sowie
Pastoral- und Gemeindereferenten,
sehr geehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pastoral,

aufgrund zunehmender Immunisierungen werden die Corona-Regelungen fortlaufend angepasst und der Alltag erleichtert. Diesen vom Land ermöglichten Erleichterungen wollen wir auch auf den kirchlichen Bereich hin anwenden. Erstmals werden wir die aktuellen Regelungen für den nordrhein-westfälischen Teil des Erzbistums Köln in tabellarischer Form aufführen und hoffen, Ihnen dadurch eine schnelle und hilfreiche Orientierung zu geben. Sie finden daher zu diesem Schreiben zwei Anlagen:
  • eine tabellarische Übersicht der geltenden Corona-Regelungen für Liturgie und Kirchenmusik in NRW
  • sowie Ausführungsbestimmungen für den liturgischen und seelsorglichen Bereich
In der Tabelle sind die Regelungen für zwei unterschiedliche Corona-Modi im Land NRW dargestellt:
  • Zum einen für den Modus, der ohne 3G-Nachweise auskommt und die wesentlichen Corona-Schutzmaßnahmen der vergangenen Monate fortschreibt. Diesen Modus empfehlen wir für alle regulären Gemeindegottesdienste (blaue Spalte).
  • Zum anderen für den 3G-Modus, für den jeweils der Nachweis geimpft/genesen/getestet vorzulegen ist. Dieser Modus empfiehlt sich insbesondere für Kasualien (gelbe Spalte).

Wenn Sie abweichend von diesen Empfehlungen reguläre Gemeindegottesdienste (sonn-, feier- und werktags) im 3G-Modus durchführen möchten, ist dies nur mit der Auflage möglich, dass eine ausreichende Anzahl an Plätzen in der Kirche für diejenigen Gläubigen vorgehalten wird, die weiterhin ein erhöhtes Sicherheits- und Abstandsbedürfnis haben oder keinen gültigen Nachweis vorzeigen können. Hier kann z.B. mit den bekannten Einzelplatzmarkierungen weitergearbeitet werden. Der 3G-Modus kann für reguläre Gemeindegottesdienste also nur in einer Mischform angeboten werden. Dies soll verhindern, Gläubige am Kirchenportal abweisen zu müssen.

Für den rheinland-pfälzischen Teil des Erzbistum Köln gelten neben den o.a. Ausführungsbestimmungen folgende Regelungen:
  • Erste Fallgestaltung (Regelfall):
    Es bleibt hinsichtlich der Durchführung von Gottesdiensten, Erstkommunionunterricht, Firmvorbereitung und vergleichbaren Anlässen bei den bisherigen Vorgaben. Es besteht nun aber eine durchgängige Maskenpflicht (auch am Sitzplatz). Ausgenommen hiervon weiterhin: Geistliche, Lektoren, Vorsänger etc.
  • Zweite Fallgestaltung (Erfassung der nichtimmunisierten Personen):
    Nehmen höchstens 25 nichtimmunisierte Personen teil, entfällt die Einhaltung des Abstandsgebots und der Maskenpflicht. Bei Erreichen der Warnstufen 2 und 3 verringert sich die mögliche Anzahl der nichtimmunisierten Personen auf zehn bzw. fünf. Die besonderen Regelungen ohne Mindestabstand in geschlossenen Räumen sollten mit Umsicht angewendet werden. Auf das Sicherheits- und Abstandsbedürfnis Einzelner sollte weiterhin Rücksicht genommen werden.

Mit freundlichen Grüßen und besten Segenswünschen

Dr. Markus Hofmann
Generalvikar

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Anlagen:  (Stand: 20.09.2021)
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Hinweis:

Um aktuelle Informationen jeweils möglichst kurzfristig und zielgruppenspezifisch kommunizieren zu können, haben wir folgende Informationslinien eingerichtet:
  • Liturgische und seelsorgliche Bestimmungen werden weiterhin über Rundschreiben des Generalvikars und folgende Verteiler kommuniziert: alle pastoralen Dienste, Verwaltungsleitungen, Pastoralbüros, Regionalkantoren, Seelsorgebereichsmusiker, Geschäftsführungen der Gemeindeverbände.
  • Fragen zum Arbeitsschutz, zur Nutzung gemeindlicher Räume für nicht-liturgische Veranstaltungen sowie allgemeiner Natur werden durch den Fachbereich Gesundheitsmanagement in einem eigenen Newsletter und folgende Verteiler kommuniziert: alle pastoralen Dienste, Verwaltungsleitungen, Pastoralbüros, Geschäftsführungen der Gemeindeverbände.
  • Die Kita-Informationen erfolgen wie bisher durch das Referat Kindertageseinrichtungen und Familienzentren an: leitende Pfarrer, Verwaltungsleitungen, Rendanturleitungen.

Verantwortlich:
Dr. Markus Hofmann
Generalvikar des Erzbischofs von Köln
Marzellenstr. 32
50668 Köln
0221 1642 1262
generalvikar@erzbistum-koeln.de
 www.erzbistum-koeln.de