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Aktuell_Informationen aus dem Erzbistum Köln
Montag, 3. Mai 2021
[An alle pastoralen Dienste, Verwaltungsleitungen, Pastoralbüros, Regionalkantoren und Seelsorgebereichsmusiker sowie Geschäftsführungen der Gemeindeverbände.]


Aktualisierung zum Update des
15. Schreibens über liturgische und seelsorgliche Bestimmungen in der Corona-Zeit


Sehr geehrte Priester und Diakone,
sehr geehrte Pastoral- und Gemeindereferentinnen sowie
Pastoral- und Gemeindereferenten,
sehr geehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pastoral,

nach meiner Mail vom 29. April 2021 ist uns eine neue Information zu den Regelungen für Beerdigungen zugegangen, die Sie im letzten Aufzählungspunkt
gelb hinterlegt finden.

Wieder sehen wir uns in Gesellschaft und Kirche mit steigenden Inzidenzen und den damit verbundenen Herausforderungen konfrontiert. Die Sorgen und Ängste von Familien, Alten, Risikogruppen, schließlich aller Gläubigen und darüber hinaus, sind auch Sorgen, denen wir uns in der Seelsorge stellen müssen und – so nehme ich das große Engagement vielerorts wahr – auch stellen wollen.
Angesichts mancher Unsicherheiten will ich Ihnen heute in einer kurzen Nachricht Mut zusprechen. Mit zahlreichen Experten vertraue ich darauf, dass die von uns etablierten Hygienekonzepte tragfähig sind und wir auch weiterhin Präsenzgottesdienste feiern können. Wo immer Ihnen dies möglich, bitte ich Sie, dieses Angebot für diejenigen Gläubigen, die sich danach sehnen, aufrecht zu halten. Gottesdienststreaming, Kontakte per Telefon und viele andere Wege sind eine sinnvolle und wichtige Ergänzung.


Die Bestimmungen des 15. Corona-Schreibens gelten unverändert fort. Auf folgende Punkte weise ich nochmals besonders hin:

Für Hochinzidenz-Gebiete (ab 100) gilt der letzte Absatz im 15. Corona-Schreiben. Demnach gibt es keine automatische Reduzierung von Gottesdienstbesuchern oder Gottesdienstdauer mehr – vielen sind noch die eine Zeitlang gültigen 45 Minuten in Erinnerung –, sondern es gelten die von den jeweiligen Kommunen in Absprache mit dem Gesundheitsministerium erlassenen Allgemeinverfügungen, soweit diese explizit Regelungen für den gottesdienstlichen Bereich treffen. Die Allgemeinverfügungen sollten sich im Rahmen dessen bewegen, was im 15. Corona-Schreiben dazu aufgeführt ist. Sollten Allgemeinverfügungen über diesen Rahmen hinausgehen, wenden Sie sich bitte über die jeweiligen Dechanten an das Büro des Generalvikars.

Sollten leitende Pfarrer ohne die Anordnung eines Verbots von Präsenzgottesdiensten durch staatliche Behörden dennoch aufgrund der konkreten lokalen Situation erwägen, Präsenzgottesdienste abzusagen, soll vor einer möglichen Absage eine Rücksprache mit dem Generalvikar erfolgen.

Nach Auffassung der Düsseldorfer Staatskanzlei sind sowohl die kirchliche Trauerfeier als auch die Beerdigung auf dem Friedhof als Versammlung zur Religionsausübung zu werten und deshalb nach § 28b Abs. 4 IfSG von der in §28b Abs.1 IfSG („Bundesnotbremse“) geregelten 30 Personen-Begrenzung bei Veranstaltungen bei Todesfällen ausgenommen. Die 30 Personen-Begrenzung gilt in NRW demnach nur für private Zusammenkünfte vor und nach Trauerfeier bzw. Beerdigung. Ausnahmen hiervon können durch kommunale Verordnungen festgelegt werden. Für RLP ist die Personenanzahl auf Friedhöfen auf 30 Personen begrenzt.


In der Hoffnung auf Gottes Schutz und Hilfe und in österlicher Freude mit Ihnen verbunden  

Dr. Markus Hofmann
Generalvikar

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Verantwortlich:
Dr. Markus Hofmann
Generalvikar des Erzbischofs von Köln
Marzellenstr. 32
50668 Köln
0221 1642 1262
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