Wird diese Nachricht nicht richtig dargestellt, klicken Sie bitte hier.
Aktuell_Informationen aus dem Erzbistum Köln
Freitag, 6. November 2020
Nutzung von Gemeinderäumen/Pfarrzentren und Angebote der Caritas

Sehr geehrte Priester und Diakone,
sehr geehrte Pastoral- und Gemeindereferentinnen sowie Pastoral- und Gemeindereferenten,
sehr geehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im kirchlichen Dienst,

bitte bachten Sie nachfolgende Hinweise:

Berücksichtigen Sie bitte immer:
AHA (Abstand, Hygiene, Atemmmaske) plus L (Lüften) plus A (Corona App), Rückverfolgbarkeit und das bestehende Hygiene- und Infektionsschutzkonzept für das Pfarrzentrum.

Besondere Vorgaben der örtlichen Behörden haben immer Vorrang und sind zu beachten.

Nutzung von Gemeinderäumen/Pfarrzentren

Nicht-liturgische und nicht-katechetische Veranstaltungen und Versammlungen der Pfarrei sowie Veranstaltungen von Externen in Gemeinderäumen sind bis zum 30.11.2020 untersagt.

Davon abweichend, bitten wir darum:
  • weiterhin die Durchführung außerschulischer Bildungsangebote (§ 7 CoronaSchVO), etwa auch des Bildungswerks der Erzdiözese, durch die Nutzung der Pfarrzentren/Gemeinderäume zu ermöglichen, wenn detaillierte Hygienekonzepte vorliegen. Folgende Kurse dürfen stattfinden: Alphabetisierungs- und Integrationskurse inklusive Prüfungen, Sprachkurse „Deutsch als Fremdsprache“ (u.a. gefördert durch die Aktion Neue Nachbarn des Erzbistums Köln) und berufsbezogene Weiterbildungsangebote, wie z.B. die Qualifizierung von Betreuungskräften für Ganztagsschulen und Tagesmütterqualifizierung.
  • die Angebote der Offenen Kinder- und Jugendarbeit einschließlich der Jugendverbände, entsprechend der rechtlichen Möglichkeiten (§7 Abs. 1a CoronaSchVO), zu ermöglichen.
  • die Nutzung aller Angebote der Caritas, ihrer Fachverbände und Ordensgemeinschaften zu ermöglichen, die sich an Bedürftige – insbesondere obdachlose und wohnungslose Menschen – richten. Die Angebote der Caritas bleiben während der Corana-Pandemie geöffnet bzw. sind für diese Menschen erreichbar.

Hinweise zu Angeboten der Caritas

Wichtig ist ein Hygienekonzept, das entsprechend den kommunalen oder Landesverordnungen den Schutz der Hilfesuchenden und der Mitarbeitenden sichert – das heißt ganz konkret: Beschränkung der Personenanzahl entsprechend der Größe des Raumes, Einhaltung des Mindestabstands sowie Hände waschen, Kontaktstellen desinfizieren, Errichtung von Spuckschutzwänden etc.
Bei Warteschlangen ist es wichtig, die Abstände einzuhalten und diese auch auf dem Boden zu markieren.

Die Einhaltung der Regeln ist ebenfalls für eine mögliche Überprüfung durch das Ordnungsamt von Bedeutung. Ansonsten sind die Behörden darüber informiert bzw. zu informieren, dass im Rahmen der existenziellen Notversorgung der Menschen solche Angebote in den Kommunen zwingend aufrecht zu erhalten sind – zumal viele Stellen der öffentlichen Verwaltung (Sozialämter, Jobcenter) geschlossen oder nur sehr eingeschränkt erreichbar sind.

Kirche und Caritas kommen somit der Herausforderung nach, im Rahmen der Fürsorge kommunal präsent und damit weiterhin nah bei den Menschen in Not zu sein. Dies wird auch dankbar von den Ordnungsbehörden mitgetragen, die wie die Mitarbeitenden der Caritas in diesen Arbeitsfeldern weiter vor Ort ihren Dienst tun, um die Grundversorgung von Bürgerinnen und Bürgern zu sichern.

Für Fragen steht Ihnen Andreas Sellner von der Gefährdetenhilfe im Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e.V. zur Verfügung: Tel. (0221) 20 10 248; E-Mail: andreas.sellner@caritasnet.de.

Sollten Sie Ihre Versammlungsflächen bereits für ähnliche Angebote anderer Anbieter zur Verfügung gestellt haben, können Sie dies weiterhin tun, wenn entsprechende Hygienekonzepte des Anbieters vorliegen.

Bitte beachten Sie ebenfalls das in Kürze veröffentlichte 10. Schreiben über liturgische und seelsorgliche Bestimmungen in der Corona-Zeit des Generalvikars. So können etwa Katechesen, Bibelkreise und andere Treffen, die direkt dem Verkündigungsdienst der Kirche dienen, unter Einhaltung der üblichen Hygienestandards weiterhin in Gemeinderäumen stattfinden.

Sitzungen des PGR und des KV sind in Gemeinderäumen mit max. 20 Personen nur dann möglich, wenn sie nachweislich nicht als Telefon- oder Videokonferenz durchgeführt werden können. Aufführungen und Proben von Orchestern und Chören in den Gemeinderäumen sind untersagt.

Gerne beantwortet Ihnen Ihre Fragen:
Manfred Lang, Fachkraft für Arbeitssicherheit
Tel.: (0221) 1642 1716
E-Mail: arbeitsschutz@erzbistum-koeln.de
Internet: www.arbeitschutz-ebk.de

(Stand: 6. November 2020)


Verantwortlich:
Erzbistum Köln
Hauptabteilung Verwaltung

Abteilung Personalentwicklung und Gesundheit
Fachbereich Gesundheitsmanagement
Marzellenstr. 32
50668 Köln
0221 1642 1716
arbeitsschutz@erzbistum-koeln.de
www.arbeitsschutz-ebk.de